Die zwei durch das Land NRW geförderten Opferberatungsstellen – Back Up und OBR – beraten und unterstützen Menschen, die von rechtsextremer, rassistischer oder anderen Formen vorurteilsmotivierter Gewalt betroffen sind. Sie bieten Betroffenen einen sicheren Raum, um über das Erlebte zu sprechen, und helfen dabei, die Folgen eines Angriffs zu bewältigen und neue Handlungsspielräume zu gewinnen. Das Angebot richtet sich an unmittelbar Betroffene, Angehörige, Freunde und Freundinnen der Betroffenen sowie Zeugen und Zeuginnen einer Gewalttat.

  • Die Unterstützung kann – je nach Bedarf und Wünschen – zum Beispiel umfassen:
  • Informationen zu juristischen Fragen
  • Begleitung zu Gesprächen mit der Polizei oder bei anderen Behördengängen
  • Hilfe bei der Suche nach Zeugen und Zeuginnen oder rechtlichem Beistand
  • Recherchen zur Bedrohungssituation
  • Vermittlung ärztlicher oder therapeutischer Hilfe
  • Unterstützung bei der Vor- und Nachbereitung eines Prozesses
  • Beratung im Umgang mit Medien und fallbezogene Öffentlichkeitsarbeit
  • Unterstützung bei Entschädigungsanträgen
  • Anregung von Solidarisierungsprozessen

Umfang und alle Schritte der Unterstützung werden von den Betroffenen selbst bestimmt. Das Angebot ist kostenlos, vertraulich, auf Wunsch anonym und unabhängig von einer Anzeige. Die Beratungsarbeit erfolgt prinzipiell mobil und aufsuchend an einem von den Betroffenen gewünschten Ort.

Kontakt:

Back Up – Beratung für Opfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt
Königswall 36
44137 Dortmund
Tel: 02 31 / 53 20 09 41
Fax: 02 31 / 53 20 09 44
http://backup-nrw.org 

Opferberatung Rheinland (OBR) – Beratung und Unterstützung für Betroffene rechtsextremer und rassistischer Gewalt
c/o IDA-NRW
Volmerswerther Str. 20
40221 Düsseldorf
Tel: 02 11 / 15 92 55 66
Fax: 02 11 / 15 92 55 69
www.opferberatung-rheinland.de